Rhabarberkuchen mit Vanillepudding und Haselnussstreuseln | klassisch & glutenfrei

Noch befinden wir uns in der Rhabarber-Saison, daher ist es an der Zeit, meinen allerliebsten Rhabarberkuchen mit euch zu teilen, solange noch Saison ist. Wir haben bei uns im Garten Rhabarber, daher hatte ich die letzten Wochen Zeit, einen Rhabarberkuchen zu kreieren, der für meinen Geschmack perfekt ist.

Viele nutzen Baiser als Topping – doch ich mag Baiser absolut nicht. Andere backen ihren Rhabarberkuchen mit einem dünnen Mürbeteig – auch den mag ich absolut nicht.

Mein allerliebster Rhabarberkuchen enthält all das, was ich an einem Kuchen mag: einen etwas dickeren, lockeren Boden, eine ordentliche Schicht Vanillepudding, richtig viel Rhabarber (und hier wird nicht gegeizt!) und on top herrlich knusprige Haselnussstreusel! Leckerer kann man Rhabarber wohl kaum genießen!

Da meine Familie diesen Rhabarberkuchen so liebt, backe ich ihn grundsätzlich in einer größeren eckigen Form. Ich habe die Mengen in diesem Rezept aber auf die klassische 26er Springform angepasst. Wundert euch also nicht, dass meine Kuchenstücke eben eckig sind – denn das ist die Geschichte dahinter. 😉

Rhabarberkuchen mit Pudding und Haselnussstreuseln

Dieser ultraleckere Rhabarberkuchen kombiniert die Säure des Rhabarbers mit Vanille und knackigen Streuseln! Besser kann man Rhabarber kaum genießen.
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 30 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 45 Minuten

Zubehör

  • Springform mit 26 cm Durchmesser
  • Backtrennspray oder Butter für die Springform

Zutaten
  

Für den Boden

  • 150 g Butter zimmerwarm
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier Größe M – für die klassische Variante mit Weizenmehl genügen 2 Eier
  • 215 g Glutenfreie Mehlmischung Klassische Variante: kann 1:1 durch Weizenmehl ersetzt werden
  • 2 TL Backpulver
  • 40 ml Milch

Für den Rhabarber

  • 600 g Rhabarber geschält
  • 2 EL Speisestärke aus Mais oder Kartoffel

Für den Vanillepudding

  • 600 ml Milch
  • 60 g Speisestärke aus Mais oder Kartoffel
  • 40 g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt alternativ das Mark einer Vanilleschote oder zwei Päckchen Vanillezucker

Für die Haselnussstreusel

  • 90 g kalte Butter
  • 90 g Zucker
  • 125 g Glutenfreie Mehlmischung Klassische Variante: kann 1:1 durch Weizenmehl ersetzt werden
  • 65 g Gemahlene Haselnüsse

Zubereitung
 

Vorbereitung

  • Den Rhabarber abwaschen, schälen und in ca. 1 cm kleine Stücke schneiden.
  • Den Rhabarber mit der Stärke verrühren und stehen lassen.
  • Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten.

Für den Boden

  • Die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker ca. 5 Minuten lang schaumig rühren.
  • Die Eier nach und nach hinzugeben und jeweils ca. 30 Sekunden lang einrühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver mischen und langsam in die Masse einrühren. Nur kurz rühren, bis sich die trockenen Zutaten mit der restlichen Masse verbunden haben.
  • Die Masse in die eingefettete Springform füllen und glattstreichen.

Für den Vanillepudding

  • In einer kleinen Schüssel 100 ml Milch mit der Stärke klümpchenfrei verrühren.
  • Die restliche Milch mit dem Zucker und der Vanille in einem Topf unter ständigem Rühren aufkochen.
  • Die Stärkemischung in die Milch einrühren und eine Minute lang unter ständigem Rühren köcheln lassen.
  • Den Pudding noch heiß auf den Boden geben und glattstreichen.
  • Den Rhabarber in einem Sieb abgießen und gleichmäßig auf den Pudding geben.

Für die Haselnussstreusel

  • Alle Zutaten gründlich miteinander verkneten.
  • Die Streusel gleichmäßig über den Rhabarber geben.
  • Den Kuchen für 55-60 Minuten backen. Die Streusel müssen goldgelb sein.
  • Den Kuchen komplett abkühlen lassen.

Anmerkungen

Wenn der Kuchen über Nacht im Kühlschrank bleibt, entfalten sich die Aromen optimal und der Kuchen schmeckt noch besser!
Keyword glutenfrei, Haselnuss, Rhabarber, Streusel

Wenn ihr Rhabarber, Vanille und Haselnüsse mögt, werdet ihr diesen Rhabarberkuchen definitiv lieben! Also schnappt euch das leckere Gemüse, solange es dieses noch gibt und backt! Es lohnt sich.

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