Papageienkuchen | klassisch & glutenfrei

Kennt ihr den Papageienkuchen aus eurer Kindheit? Für mich war dieser Kuchen als Kind immer das absolute Highlight. Lange habe ich nicht mehr an ihn gedacht, doch letztens hatte ich so Lust, ihn mal wieder zu essen, also habe ich ihn gebacken.

Der Papageienkuchen lebt natürlich auch vom schönen Inneren. Eigentlich bin ich kein Freund von aromatisierten Produkten im Kuchen – doch beim Papageienkuchen muss es einfach sein, da gehört es dazu. Also habe ich mich statt meines üblichen Vanilleextraktes beim hellen Teig für ein Päckchen Dessertsauce mit Vanillegeschmack entschieden. Für den roten Teig nehme ich einen Beutel Rote Grütze Himbeergeschmack – den zum Anrühren, keine fertige Rote Grütze! Für den dunklen Teig setze ich natürlich auf Backkakao. Falls euch aber beim hellen Teig die gelbe Färbung nicht so wichtig ist, könnt ihr hier statt des Päckchens Dessertsauce auch Vanilleextrakt nutzen. Mir persönlich schmeckt das etwas besser, auch wenn man dann auf die gelbe Farbe verzichten muss. Heute habe ich mich aber für die klassische Variante entschieden und zum Päckchen gegriffen – für die volle Portion Kindheitserinnerung!

Papageienkuchen

Wer kennt nicht diesen Kindheitsklassiker? Dieser leckere Papageienkuchen begeistert nicht nur durch seine tolle Färbung sondern ist auch geschmacklich ein Highlight – bei Groß UND Klein!
Vorbereitung 20 Minuten
Zubereitung 30 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 40 Minuten

Zubehör

  • Gugelhupfform mit 22 cm Durchmesser
  • Backtrennspray oder Butter für die Form

Zutaten
  

  • 5 Eier Größe M – für die klassische Variante mit Weizenmehl genügen 4 Eier
  • 300 g Zucker
  • 250 g Butter zimmerwarm
  • 200 ml Saure Sahne
  • 300 g Glutenfreie Mehlmischung Klassische Variante: kann 1:1 durch Weizenmehl ersetzt werden
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Dessertsauce Vanillegeschmack
  • 1 Beutel Rote Grütze mit Himbeergeschmack
  • 2 EL Backkakao

Zubereitung
 

  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfform einfetten und bei Bedarf ausmehlen.
  • Die Butter komplett schmelzen, in eine kalte Schüssel umfüllen und 20 Minuten abkühlen lassen.
  • Die Eier und den Zucker 5 Minuten lang schaumig rühren.
  • Die flüssige Butter und die Saure Sahne hinzugeben und einrühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver mischen, nach und nach unter die Masse geben und nur kurz einrühren, bis sie sich gerade so mit der Masse verbunden haben.
  • Den Teig in drei gleich große Teile teilen.
  • Einen Teil mit dem Vanillesaucenpulver, einen Teil mit dem Beutel Rote Grütze und einen Teil mit dem Backkakao verrrühren.
  • Zuerst den Vanilleteig in die Gugelhupfform füllen und glatt streichen. Danach den rötlichen Teig einfüllen und ebenfalls glatt streichen. Zum Schluss den dunklen Teig einfüllen und wieder glatt streichen.
  • Den Kuchen für ca. 50 Minuten backen. Die Stäbchenprobe nicht vergessen!
  • Den Kuchen nach ca. 15 Minuten stürzen, komplett abkühlen lassen und je nach Geschmack mit Puderzucker bestreuen.

Anmerkungen

Den Kuchen über Nacht im Kühlschrank lassen – dann entfalten sich alle Aromen optimal!
Keyword glutenfrei, Papageienkuchen

Wie ihr seht, ist die Herstellung dieses Papageienkuchens sehr einfach und ähnelt dem eines Marmorkuchens – mit dem Unterschied, dass der Teig hier eben in drei Teile statt in zwei Teile geteilt wird. Häufig habe ich auch schon Papageienkuchen-Rezepte gesehen, die nur auf Lebensmittelfarbe setzen, aber der Kuchen einen einheitlichen Geschmack hat. Das finde ich sehr schade, denn der originale Papageienkuchen lebt ja geradezu von den drei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen!

Eure Backergebnisse könnt ihr gern mit mir auf Instagram teilen. Nutzt hierfür den Hashtag #friesenbrise und/oder taggt mich doch – ihr findet mich bei Instagram unter @friesenbrise .

Eure

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