[Weihnachtsbäckerei] Lebkuchenschnitten | klassisch & glutenfrei

In meiner Weihnachtsbäckerei-Reihe zeige ich euch heute zum 3. Advent einen absoluten Klassiker, der in keinem Haus zu Weihnachten fehlen sollte: die Lebkuchenschnitten! Wohl Jeder liebt den Geschmack von Lebkuchen und kein anderes Gebäck schmeckt mehr nach Weihnachten als Lebkuchen. Was mich persönlich aber an Lebkuchen stört: Zum einen finde ich die Teigmasse zu kompakt und damit schwer essbar. Zum anderen mag ich die Oblate überhaupt nicht und habe sie meist abgemacht.

Auf den Geschmack des Lebkuchens wollte ich aber nicht verzichten, also war mir klar, was ich unbedingt backen muss: Lebkuchenschnitten in Kuchenform! Die Lebkuchenschnitten schmecken wie Lebkuchen, sind dabei aber total soft, fluffig und zergehen regelrecht im Mund.

Da ich den Geschmack von Nelken ganz besonders mag, habe ich diesen in meinen Lebkuchenschnitten intensiviert: Neben dem normalen Lebkuchengewürz kommt also zusätzlich nochmal eine gute Portion Nelke in den Kuchen. So haben die Lebkuchenschnitten die ideale Würze.

Und auch wenn die Lebkuchenschnitten nach 1-2 Tagen im Kühlschrank noch aromatischer und intensiver schmecken, halten sie hier normalerweise nicht so lange durch und sind im Nu verputzt!

Lebkuchenschnitten

Diese wunderbar fluffigen Lebkuchenschnitten schmecken so, wie Lebkuchen schmecken soll – nur fluffiger und lockerer. Wer die kompakte Masse und die Oblate eines Lebkuchens nicht mag, aber den Geschmack eines Lebkuchens dennoch liebt, wird diese Lebkuchenschnitten lieben!
Vorbereitung 20 Minuten
Zubereitung 15 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde

Zubehör

  • Eine eckige Backform (meine ist 36×24 cm groß) – für ein ganzes Backblech Menge verdoppeln!
  • Backtrennspray oder Butter für die Backform

Zutaten
  

Für den Teig

  • 300 g Glutenfreie Mehlmischung Klassische Variante: kann 1:1 durch Weizenmehl ersetzt werden
  • 200 g Haselnüsse gemahlen
  • 1 Pck. Backpulver
  • 20 g Backkakao
  • 150 g Butter zerlassen
  • 250 g Zucker
  • 5 Eier Größe M – für die klassische Variante mit Weizenmehl genügen 4 Eier
  • 250 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Lebkuchengewürz 10-15 g, je nach gewünschter Intensität
  • 1 TL Nelken gemahlen
  • 2 TL Vanilleextrakt alternativ 2 Päckchen Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote

Für die Glasur

  • 200 g Puderzucker
  • 1 Zitrone

Zubereitung
 

Zubereitung des Teiges

  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform einfetten.
  • Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle vorsichtig erhitzen, bis sie zerlassen ist. Die flüssige Butter in ein anderes Gefäß umfüllen und 20 Minuten abkühlen lassen.
  • Die Butter, den Zucker, das Salz und die Vanille 4-5 Minuten lang schaumig rühren.
  • Die Eier nach und nach in die Masse geben und unterrühren.
  • In einer separaten Schüssel das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, das Backpulver, den Backkakao und das Lebkuchengewürz geben und gut miteinander vermischen.
  • Die trockenen Zutaten im Wechsel mit der Milch zu der Eiermasse geben und nur kurz unterrühren.
  • Die Masse in die Backform geben, glatt streichen und für ca. 30 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen!
  • Den Kuchen vor der Weiterverarbeitung etwas abkühlen lassen.

Zubereitung der Glasur

  • Den Puderzucker in eine Schüssel geben.
  • Die Zitrone auspressen.
  • Esslöffelweise den Zitronensaft in den Puderzucker geben und immer sofort mit einem Schneebesen verrühren. Nur so viel Zitronensaft benutzen, bis der Puderzucker gerade so aufgelöst ist und die Glasur noch zäh ist!
  • Nun den Kuchen mit der Glasur bestreichen und festwerden lassen.

Anmerkungen

Am besten schmecken die Lebkuchenschnitten, wenn sie 1-2 Tage lang im Kühlschrank gelagert werden. So entfalten sich die Gewürze optimal und die Lebkuchenschnitten schmecken richtig intensiv würzig!
Keyword glutenfrei, Lebkuchen, Weihnachten

Mein Mann mag aus den oben genannten Gründen eigentlich keinen Lebkuchen und auch meine Tochter gnibbelt gerne mal die Oblate ab. Doch die Lebkuchenschnitten waren hier der absolute Renner und Niemand konnte hier an der Kaffeetafel wirklich aufhören, zuzugreifen, bis wir fast geplatzt wären. 😉

Backt also unbedingt diesen wunderbaren Klassiker nach! Er ist megaeinfach in der Herstellung und eure Wohnung oder euer Haus wird zusätzlich noch stundenlang wunderbar weihnachtlich duften! Mehr Weihnachten geht nun wirklich nicht!

Eure Backergebnisse könnt ihr gern mit mir auf Instagram teilen. Nutzt hierfür den Hashtag #friesenbrise und/oder taggt mich doch – ihr findet mich bei Instagram unter @friesenbrise .

Eure

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